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Riverton nach Balclutha (Sueden)

In Invercargill besuchten wir wegen dem schlechten Wetter das Museum, bessergesagt das Restaurant. Tranken Kaffe/ heisse Schokolade und genehmigten uns einen Muffin. Anschliessend besuchten wir das Museum ohne Bezahlung (schlichen uns durch den Ausgang rein). Es war ein sehr intressantes Museum.

Fuhren auf der Southern Scenic Route zum Waipapa Point. Eine schoene, stuermische Gegend mit einem Leuchtturm. Waren keine 5 Minuten aus dem Auto raus, da fing es an zu regnen. Suchten schutz in der Shopie und auf einmal fing es an zu “ziboelala” (leichter Hagelschauer).

Weiter gings zum Slope Point, Most Southern Point of the South Island (der suedlichste Punkt der Suedinsel).

An der Curio Bay konnte man den Fossil Forest (versteinerte Wald) sehen. Dieser Wald ist schon ueber 180 Millionen Jahre alt. Wenn man Glueck hat kann man auch die Gelb-Augen-Pinguine beobachten. Spazierten ueber den Millionen Jahre alten Wald zur anderen Seite. Beim zurueck gehen entdeckten wir Ihn, den Pinguin. Beim genaeueren hinsehen, merkte man, dass es ein Jung-Pinguin war, so knuffig. Fuhren zum Campingplatz, kurzer Toilettenstopp. Beim wegfahren bewegte sich was im Schilf, es war ein Seehund mit riesen Hauern. Beschlossen gegen Eindaemmerung nochmals bei den Pinguinen vorbei zu schauen. Die sollen dann aus dem Wasser kommen.
In der zwischen Zeit suchten wir die Niagara Falls von NZ auf (auf unserer Karte so beschrieben), aber das ist mehr schlecht als recht! Fast ein wenig frech, so etwas zu publizieren. Es sah so aus wie unsere Rietach, die man stauen wuerde. Hihihi.

Zurueck bei dem Fossil Fores hatten wir das Vergnuegen, einen Pinguin der gerade aus dem Wasser kam, zu beobachten wie er in die Richtung seines Nest watschelte.

 

Wir fuhren zu den Purakaunui Wasserfaellen, zum Jacks Blowhole und zum Cannibal Bay, aber alles nicht so berauschend. Peim Nugget Point, koenne man Pinguine, Seehunde und Seeelefanten anschauen. Wir waren beim Leutturm und sahen die Seehunde oder Seeelefanten in der Ferne. Beim zurueck kurven sah Michi nochmals einen Seehund, dem wir zu Fuss einen Besuch abhalten koennen. Wir konzentrierten uns auf den Weg und beim aufschauen, siehe da, ein Gelb-Augen-Pinguin, maximal 2m von uns entfernt. Wow, war das ein tolles Erlebnis. Perfekt um eins oder sieben Fotos zu machen. Besichtigten den Seehund auch noch, aber dieser gab uns schnell mit seinen Beissern zu erkennen, dass wir nicht erwuenscht waren.

 

Dunedin (Sued-Osten)

Machten einen kleinen Stadtrundgang, stoeberten auch duch die Geschafter und fanden unser naechstes Fasnachts Moto Kostuem “Schaf”, hihihi. Dunedin hat sehr schoene Bauten, vorallem der Bahnhof ist ein hingucker. Wollten noch die Albatross Kolonie anschauen, aber es stuermte zu fest. Ach ja, Dunedin hat die steilste Stasse der Welt, die sogenannte Baldwin Street mit 58% Steigung, sau steil! Wir selber fuhen nicht hoch. Hatten angst, unsere Queen Sophie schaffe das motorlich nicht, aber wir konnten einem PW mit 5 Personen drin zuschauen, der es mit dem letzten schnauf packte.

 

Richtung Oamaru (Sued-Osten)

Beim Shag Point/Matakaea amuesierten wir uns koestlich an der Seehund Kolonie. Wir sassen in sicherem Abstand zu den Tieren und schauten eine gute Stunde zu. Die einen liessen sich genuesslich die Sonne auf die Raenzen scheinen und bewegten sich nur wenig. Die Jungtiere robbten flink ueber die Felsen Richtung Wasser. Es sah aus, als ob sie einen kleinen Hungerrast hatten und sich schnell einen Imbiss im Meer besorgen wollten. Ein anderer plantschte im Wasser rum, bessergesagt hatte dieser den “Schleudergang” drin. Einer musste den Chef markieren und piesackerte alle die ihm in die Quere kamen.

Weiter gings nach Moeraki zu den Steinkugeln (Boulders) am Strand. Maori Ueberlieferung: Es handelt sich um zu Stein gewordene Kalebassen und Vorratskoerbe, die vor langer, langer Zeit vom Ahnenkanu ans Land geworfen wurden.

In Oamaru haben wir die kleinen, herzigen, Blau-Pinguine gesehen. Die kleinen Scheisserchen sind max. 30 cm goss, ja nicht groesser. Hatten wieder einmal das Glueck auf unserer Seite. Bei einem Spaziergang entdeckten wir zwei Pinguine in ihrer Hoehle. Juhuiii. Und die Seehunde liegen ueberall rum, egal wo, auch inmitten des Fussweges.

 

Twizel (Mittelland)

Bevor wir ins 1800 Seelendorf fuhren (das groesste dieser Region) machten wir einen abstecher zur Lachsfarm. Beim Anblick von den leckeren Filets, lief einem schon das Wasser im Mund zusammen. Auf der anderen Seite standen ca 4 Wohnmobile und wir gesellten uns mit der Queen Sophie dazu. Lernten schnell unsere “Nachbarn” kennen. Vivienne mit ihrem Mann Henk aus Richmond/ Hope (in der naehe von Vroni und Pe) und Ermin mit seiner Frau Dorli und seinem Bruder Kurt (Erwin und Dorli wohnen schon 15 Jahre in NZ, Kurt ist auf Besuch). War sehr gemuetlich an diesem Fleck und wir hatten immer was zu quatschen, lachen oder zu schauen, wenn jemand so einen riesen Lachs rauszog.

Erwin, Kurt und Dorli haben uns mehrere male zu sich ins Womo eingeladen. Tranken leckeren Wein bis in die spaeten Abendstunden. War witzig und sehr interessant.

 

Henk hat von seinen Kindern das Patent geschenkt bekommen, aber er hat noch nie am Fluss gefischt. Er ist ein Meerfischer und dass sei komplett was anderes. Michi richtete ihm die Rute neu ein, er hatte einen bruechigen Silch drauf und gab ihm tipps und tricks waehrend dem fischen. Eines Vormittages fuhr ein PW mit drei Fischern vor, machte den Kofferaum auf, zeigten ihre Beute. Michi und Henk bekammen einen Sack, mit irgendwas drin, in die Hand gedrueckt und dann gings los! “Raus aus der Sophie, Henk und ich brauchen sie. Du kannst zu Vivienne!” Ok, ich ging zur Nachbarin, sagte aber noch zu Michi: “Geh fischen mit Daddy, aber schau das er einen grossen Lachs rauszieht!” Vivienne und ich hatten einen gemuetlichen Nachmittag mit Kaffe, Kroemli, klatsch und tratsch Heftchen, bis die zwei wieder kamen. An Henks Gesichtsausdruck konnte man erkennen, dass er spass gehabt hat. Sie zeigten uns ihre Beute. Nicht schlecht Herr Specht und Henk hat den groessten Fisch raus von beiden. Henk war uebergluecklich und wir denken, er wird diesen Tag nicht so schnell vergessen.

 

Waren ca 4 Tage an diesem schoenen Fleck. Toilette/ Dusche hatte es in Twizel und einen Lebensmittelladen auch.

 

Mount Cook (Mittelland)

Liegt in der Naehe von Twize. Von der Lachsfarm aus machten wir uns frueh Morgens, so gegen 9 Uhr (ja, das ist frueh fuer uns!) auf den Weg nach Mount Cook. Wir trauten am Anfang unseren Augen nicht als wir losfuhren. Es hatte Nebel, man sah keine 500m weit. (Das kennen wir schon gar nicht mehr) Irgendwann auf der hoehe vom Lake Pukaki lichtete sich der Nebel und wir hatten stahlend blauen Himmel, einfach nur wow. Der Mount Cook ist der Gipfelstuermer der Suedalpen und misst 3753m. Sein Kollege der Mount Tasman ist 3496m hoch, dazu giebts noch 15 weitere Dreitausender und rund 200 Gipfel, die mindestens 2500m hoch sind. Recht massiv dieses Gebierge. Wir machten zuerst den Kea Trak, in der Hoffnung das wir nochmals welche sehen. Hatten eine herrliche Aussicht auf die Berge, aber keine Kea's. Marschierten dann noch bis zum Mount Cook Gletschersee und wieder zurueck. Wollten noch das “Sir Edmund Hillary” Zentrum anschauen, aber die Zeit lief uns davon. Sir Edmund Hillary hatte die Cook und Tasman Gegend immer als “Trainings-Berg-Gebiet” genommen, bevor er sich ins Himalaya Gebirge aufmachte. Sir Edmund Hillary hat die Erstbesteigung des Mount Everest mit Sherpa Kollege Tenzing Norgay gemacht.

 

Twizel Richtung Christchurch (Osten)

Fuhren am Lake Pukaki entlang bis wir bei der Hoechst gelegener Lachsfarm ankamen. Na ja, speziell wars nicht. Am Nachbarsee, dem Lake Tekapo, machten wir einen kleinen zwischenstop bei der Schaeferkirche und bei der Statue von Mackenzie's Hund. Vor Christchurch machten wir noch den Big Tree Walk. Ein riesiger Baum mit 8,4m Umfang und 54m hoch.

 

Christchurch (Osten)

Haben unsere Sophie beim Einkaufszenter packiert und uns auf den Weg gemacht in die groesste Stadt von der Suedinsel. Die Hauptsehenswuerdigkeit ist die Kathedrale, mit sehr zakigem Turm. Am Freitag, Samstag und Sontag wird der grosse Platz vor der Kirche als Marktplatz gebraucht. Bei uns wars Freitag und es war ein kleiner Markt mit verschiedenen selbstgebastelten Sachen. Sahen auch die nostalgische Eisenbahn, aber machten keine Stadtrunfahrt. Wir gingen lieber in ein Geschaeft und hatten zu unserem Fasnachts Motto “Schaf” (Dunedin) die passende Kopfbedekung gefuden :-) Michis passende Kostuemierung ist leider nicht verkaeuflich. Wir spazierten noch durch den Stadtpark und sahen aussergewoehnliches. Nicht nur schoene Pflanzen, Streucher und Baeume sondern auch Wohnwagen.

Fuhren noch bei der Familie Simsons in Springfield vorbei. Zu Abendessen gabs feinen Lachs, mhh, lecker.

 

Arthur's Pass (Osten nach Westen)

Die Frau auf der Info gab uns den Tip mit einem schoenen Weg, aber nur die ersten 20 Minuten. Wir machten diese kleine Wanderung aber ohne unsere Trakkingschuhen sondern nur in den Flip Flop's. Spazierten einbisschen rauf und hockten uns auf ein Baenkchen. Schauten die Gegend an und machten uns wieder auf den Rueckweg. Brauchten 5Min fuer rauf, 10Min Erholungspause (fuer den strengen Aufstieg, hihihi) und 5Min wieder runter. War schoen, aber wir hatten schon schoenere Wege gemacht.

Von hier fuhren wir nach Stillwather/ Blackball (kauften noch ne gute Salami. Tip von Henk und Vivienne) nach Reefton. Entschieden das wir zurueck nach Bests Island fahren. Vroni hat morgen (22. Maerz) Geburi. Murchinson/ Glenhope nach Richmond/ Bests Island.