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Sonntag 16. November 2008

Fahren der Kueste nach, he, supergute Strassen, neu geteert! Das Staedchen Sarande war ein bisschen ein reinfall, also fuhren wir auf direktem Weg nach Griechenland. Um ca 14.00Uhr passierten wir die Grenze zu Greichenland. Fahren der Strasse nach und ueberall sind Ortstafeln mit ihren "hyroglifen", wir nix verstehn. Fahren direkt nach Igumenitsa, an die Kueste.

Samstag 15. November 2008

Sind nach Durres gefahren, das Amphitheater anzuschauen. Ein absolutes wunderding! 6-7 Saulen stehen dort herum und kein Albaner interessierts, es hat keine Infotafel, nix! Doch ein haufen Muell!

Ach ja M., dass mit der albanischen Mafia ist ueberhaupt kein Problem! Du musst dich nur von Anfang an mit ihnen anfreunden :-) oder so eine geile Lisi haben wie wir! Weil Audi, Merceders und Hummer faehrt hier ja jeder, aber einen alten VW, nur wir ;-) Sogar die Polizei winkt uns, die wir am Vorabend nach dem Weg fragten und rufen CIao Svizzera!

Auf dem letzten abschnitt von Albanien wollten wir bei Ortikum ein Amphitheater anschauen, aber die Strasse hoerte auf einmal auf, ein riesiges gropa war da, drehten um und fuhren der Kueste entlang. Es sei das schoenste Stueck von Albanien und das stimmt auch. Von hier aus sah man auch schon die erste Insel von Griechenland (Korfu).

Freitag 14. November 2008

Machten Heute morgen wieder einmal eine Katzenwaesche, weil soo koennen wir doch nicht in die 1 Millionen Stadt Tirana. Zwischen Muelltonnen und Taxis parkierten wir unsere Lisi und maschierten durch die Stadt. Ueberall standen Uniformierte mit ihren Kilbi Pistoeleli oder den Fliegenklatschen (winkkellen). Schauten uns auch die Statue vom Nationalhelden Skanderbeg, die Moschee (gerade gefuellt) mit dem Uhrenturm, die Pyramide (einst als Mausoleum geplant) und den Markt an. Auf dem zurueckweg zur Lisi, hohlten wir noch eine Pizza. Jeder sagt, wenn man in Albanien sei, soll man eine Pizza essen. Sie war nicht uebel, aber die unsrigen sind im geschmack viel intensiever! Zum Uebernachten fuhren wir einmal mehr ans Meer und hatten auch schon Sand unter den Raedern :-( Scheisse, wir stecken im Sand fest! Buddeln war angesagt. Romeo, ein ca 35 jaehriger Hotelbesitzer half uns mit buddeln und schieben und siehe da, Lisi hat wieder festen Untergrund unter den Raedern. Wir konnten auf dem Hotelparkplatz uebernachten.

Donnerstag 13. November 2008

Michi stand um 6.00 Uhr auf, um den Fischern zuzuschauen. Puenktlich wie ein schweizer Uehrchen stand auch schon der Fischer von gestern hier. Die zwei machten die Fischerrute klar und zogen einen kleinen Egli nach dem anderen raus, die Lidel-Saecke fuellten sich :-) Wir gingen mit dem Fischer noch ins Kaffe und tranken normal einen Kaffe, ausser der Fischer, der haute sich schon am Morgen frueh einen Racki hinter die binde. Prost gell!

Wir machten uns auf den Weg. Wollten Richtung Strand fahren und hoerten gerade das Lied Vollgas von den U-Bahnkontrolleure in tiefgefrohrenen Frauenkleider. Dieses Liled passte voll und ganz auf die Strassensituation, wieso? Weil, rruga, gropa gropa. Uebersetzt: Strasse, Loch an Loch. Die Lisi fuhr Schritttempo, das war uns irgendwann zu bloed und wir drehten um. Auf der Schnellstasse gab es ab und zu so 25cm breite Furchen, quer ueber die Fahrbahn, tat das ruepf.

Tirana, dreispurige Strassen und der Kreisel hat schon gar keine linien mehr. Zu uenft nebeneinander zu fahren ist auch nicht einfach, wenn mans so nicht kennt. Bei einem luxerioesem Restaurant baten wir um Park-Asyl. Wir bekammen, aber in der Parkgarage. Hauptsache ruhig und gerade standflaeche fuer unsere Lisi.

Mittwoch 12. November 2008

Blick aufs Meer, sooo schoen! Wir Fruehstueckten auf der Sandduene, machaten anschliessend einen Spaziergang und muessen sagen, mit der Sauberkeit haben sies hier nicht!! Weder am Strand noch im klienen Waldstueck. Ueberall wo man hinschaut, hat es Plastikflaschen und Papier, Kuehlschraenke..... schade, waere sonst so schoen hier.

Wir passieren die Grenze nach Albanien. Zahlen aber nicht wie in den Reisefuehren angegeben 10Euro pro Person (fuer die Einreise(Visum)) sondern nur 1 Euro pro Person. Die Zoellner bestaunen die Lisi, fragen nach dem Jahrgang. Ja Leute, alt und bewaehrt, aber sie wollen ja am liebsten neue Wagen wie VW, Audi, BMW und natuerlich Merceders.
Wir fuhren ausserhalb der Stadt an dem Roma-Virtel vorbei Richtung Zogaj. Das sind zwei kleine Doerfer. Uns gefiehl es in Shiroke (das erste Dorf) besser, da naechtigen wir. Michi gesellte sich zu einem Fischer und beobachtete ihn einwenig. Mit Haenden und Fuesen machten sie ab, morgen miteinander fischen zu gehn. Er schenkte Michi seinen ganzen Sack mit Eglifischen und noch sein Abendbrot Sack, der aus Tomaten, Kaese und natuerlich Brot bestand. Michi filitierte diese kleinen Dinger, der Fischer half ihm mit seiner taktik, das ging ruck zuck. Er schleikte uns in ein kleines Restaurant und zischte etwas, wir verstanden nur Bahnhof. Wir hoeren nur zischlaute. Irgendwann kam der fritierte Fisch, es war sehr lecker.

Dienstag 11. November 2008 (Fasnachtsbeginn)

Am Morgen haben wir 10C, aber angenehm. Nach dem Fruehstueck wechselte Nicole beim Womo von Otmar die Gluehbirne aus. Otmar glaubte schon, sie habe den ganzen Tag, es sei ja ain Fiat und die haben alles vollgestopft. Ruck zuck und siehe da, die Gluehbirne ist drausen. Na da staunste, gell Otmar. Als dank gab es eine Fl w Wein und zum Abschied bekammen wir von Christa nochmals eine. Gehts uns gut!

Wir fahren nach Bodva, haben mit einem deutschen Auswanderer abgemacht. Dieter zeigt uns Bodva, wieder eine kleine Altstadt, aber schoen. Irgendwann machten wir uns weiter auf den Weg nach Ulcinj, das ist am letzten Zipfel von Montenegro. Lisi wurde so an den Strand parkiert, dass wir freie sicht aufs Meer hatten. Der Sandstrand war herrlich, sehr feinen Sand, leicht anthrazit farbig.

Montag 10. November 2008

Wir verabschiedeten uns von den lieben Oesterreicher und machten uns auf den Weg Richtung Kotor, Montenegro. Wir fuhren zur Grenze, Ausfuhr kein Problem, Einfuhr eigentlich auch nicht, ausser die komische Tante, die uns in der Landessprache voll Textete. Wir nix verstehn, wir deutsch oder englisch Sprechen. Sie wollte 80Euro fuer die Autovignette. Spinnt die?? Nene, das zahlen wir nicht! Irgendwann waren es nur noch 30 Euro und Michi zahlte, es waere aber sicher noch tiefer gegangen! Jonu.

Vor Kotor machten wir einen Halt in Perast, ein kleines, ruhiges Nest, wo man die Hunde im Wasser loshaben moechte. Wir halfen einem jungen Hund aus dem Wasser, der nur am winseln und durchgefrohren war. Er rannte nicht weg, er wollte am liebste mit. Hund, das geht leider nicht.

Von der Strasse aus sahen wir eine super Bucht. Drehen um und fahren an einem riesigen neuen Fussballplatz vorbei und zu unserem erstaunen, siehe da die AT'ler sind da. Was fuer ein Zufall, mit ihnen haben wir nicht mehr gerechnet und sie mit uns auch nicht. Das Wasser sei angenehm warm, so ca 20C. Wir machten uns schwimmfertig und huepften ins Wasser, also gerade warm kann man dem nicht sagen, es war so ca 16C.

Am Abend assen wir bei Kiki und hattens wieder einmal mehr gemuetlich miteinender.

Sonntag 9. November 2008

Unsere Nachbarn machten klares Schiff, die brechen auf nach Cavtat, das kleine Ragusa von Dubrovnik. Wir trokneten unsere Kleider noch fertig und raeumten die Lisi auf, sassen gemuetlich in der Sonne. Michi fluchte und sackerte nur noch, keine Ahnung was er hatte? Jetzt sass Hitler auf dem Bett und kaetschte an dem feinem Landjaeger rum. Stinkesauer verteilte Michi den Katzen den Landjaeger.

Der Kuestenweg ist wunderschoen zum fahren. In Cavtat angekommen fahren wir zum Hafen, viel anderes bleibt uns ja auch nicht uebrig und siehe da die Oesterreicher haben es sich auch hier am Hafen bequem gemacht. Mcihi und Otmar gingen Fischen und haben auch promt was gefangen, aber fuer 6 Personen reicht es noch lange nicht. Das Fischlein ist ca 10-15 cm gross, hihihi. Ach ja, wir haben noch einen feine zNacht bekommen und zwar von den zwei lieben Frauen. Es gab gepellte Kartoffeln und Schwammerln (selbergepflueckte Pilze) war sehr lecker. 

Samstag 8. November 2008

Diese Nacht war der pure Horror!! Es regnete die ganze Nacht ununterbrochen auf unsere Lisi herunter und das nicht nur ein bisschen. Ab und zu gab es auch einen heftigen Donner zu hoeren, ein anderes mal wackelt die ganze Lisi, als wuerde jemand daran ruetteln, dabei war es der Wind! (Nicht das was ihr denkt!!)

Lisituere auf und siehe da, wow, blauer Himmel. Wir machten Bekanntschaft mit unsern Nachbarn Hans+Christa, Otmar+Roswitha, die fuhren mit den Rollern in die Stadt und wir machten uns zum zweiten mal auf den Weg. Die Altstadt von Dubrovnik ist wunderschoen.

Das Abendessen bestand aus Raclett, Kartoffeln und Brot. Mhhh, war das lecker und wir haben uns richtig ueberfressen. Roswitha brachte uns zwei Biere vorbei und wir gesellten uns anschliessend zu ihnen. Wir sassen gemuetlich beisammen und tranken Wein, dann einen Weinbrand, nochmals Wein, Bier, Weinbrand, Schnaps, Schnaps wieder einen schluck Wein, Bier und wieeedeeer einen Schnapsch.... alles Sterio und im vollen durcheinander. Lustig wars, higs! Zu spaeter Stunde (Zeitangaben aufgrund ders Zustandes nicht mehr moeglich) legten wir uns in die Naeschter.

Wir hatten auch noch The King bei uns, das ist ein Tigerli, eine schoene Katze und da war auch noch eine rote Katze, wir nannten sie Hitler (sorry fuer den Namen, aber sie hatte den gleichen Schnauz, hihihi) Diese Flohpelze machten sichs auch ueberall gemuetlich, die eine bei Hans+Christa auf dem Bett, die andere am Abwaschtrog von Otmar+Roswitha, sie leckte die Messer sauber. War das ein gelaechter!!

Freitag 7. November 2008

Es ist angenehm lauwarm, aber immer noch bewoelkt. Nach einem kurzen Blick in den Spiegel kam auch schon ein igit igit,pfuiii, gruesig! Ich muss dringend meinen Haare waschen. Mit unserem Eimerchen holten wir aus einem gestrandetem Schifferboetli Regenwasser. Haare rein, Schampoo drauf, Wasser drueber, fertig war die Katzenwaesche, von Kopf bis Fuss. Wollten eigentlich nochmals nach Split ins Staedtchen, aber das Wetter hald wieder, grrr. Wir fuhren und fuhren, die serbische Grenze passierten wir ohne Probleme und nicht der redewert waren wir auch schon wieder ausgereist. Wenn wir schon hier sind, dann fahren wir auch direkt nach Dubrovnik. Wir machten eine kleine Rundfahrt, gewollt oder ungewollt, bis auf einem Schild stand Autocamping. Der war zwar geschlossen aber super ruhig. Es waren auch noch 2 Oesterreicher Tupperware Mobile auf Platz. Verfolgt von 4 Katzen maschierten wir Richtung Stadt. Wir waren schon auf halbem Weg ins Staedtchen, da faengt es wieder an zu Regnen, wie aus Eimern! Wir sassen in eine Bar und tranken ein Bier. Es hoerte auf und wir machten uns auf den Weg, hahaha, zu frueh gefreut. Sindflutartige Baeche kamen die Strasse herunter. Wie der Toebelibach irgendwann mal in Rebstein.

Donnerstag 6. November 2008 

Nach einer geplagten Muekennacht sind wier aufgestanden, fuhren anschliessend in Richtung Sibenik, parkierten beim hafen und spazierten ins Zentrum. Auf der Post wechselten wir Euros in Kuna um, dass war ein fehler, weil der Kurs eher schlecht war. Selber schuld, eine Ecke weiter wimmelte es nur von Banken. Die Gassen sehen fast so aus wie in Zadar als wir im Jahr 2006 da waren. Ein @-Cafe zu finden ist nicht einfach. Der eine schickt uns in diese Gasse der andere gerade in die naechste. Zum Schluss probierten wir es in der Bibliotheke. Pauschalbetrag 10Kuna fuer den ganzen Tag! Das sind umgerechnet ca. 2.20sFr, superguenstig! (Hier entstanden auch die ersten Berichte) Nach ca. 3std haben wir alles erledigt und wie will es auch anderst sein, draussen pisste es wieder einmal mehr in stroemen. Alles warten hilft nichts, weil das Wetter nicht besserte, wir rannten los. Klatsch Nass setzten wir uns in die Lisi und heizten was das zeug haelt, dass die Klieder trockneten. Suchten uns wieder direkt am Meer ein Plaetzchen zum Uebernachten.

Mittwoch 5. November 2008

War das eine Nacht, zum heulen. Es regnete fast ununterbrochen auf unsere Lisi runter. Für uns hörte es sich an wie in einer Blechtrommel. Aufgestanden und los gehts, durch Ljubljana durch Richtung kroatische Grenze. Der Zöllner in seiner schicken Uniform wollte unbedingt noch in die Lisi reinschauen, na dann mach mal. Wir fuhren weiter und weiter bis wir jemanden nach dem Weg fragten. Kein deutsch, kein englisch nur kroatisch oder die altbewärte Zeichensprache. Ok, ungefähr haben wirs geschnallt. Lisi fuhr und fuhr, super Strasse bis..... ups, zu früh gefreut. Der Fahrweg (eigentlich Strasse genannt) entpuppte sich mehr und mehr als Schotterpiste bis hin zum Försterweg, grrrr. Sind wir hier wirklich richtig?? Zweifel kommen auf. Zum Glück, wir glaubens kaum, fährt uns ein Auto entgengen. Michi fragte nach, ob der Weg auch wirklich stimme?! Der Jäger oder Förster stimmte unserem Weg zu, "dass sei der richtige". Aus dem smaltalk heraus ergab sich, dass er einen Braunbären ca 50m von der Stasse aus gesehen habe, was hier keine seltenheit sei. Wir fuhren weiter mit der Hoffnung auch noch so einen Wollkneuel zu sehen, aber ausser zwei Rehen, Eichelherrn und Distelfinken sahen wir nur Steine und Bäume. Nach ca 20km Walddurchfahrt, gings ab auf die Autobahn. Bei Šibenik sind wir ausgefahren. Nach einem kleinen Einkauf im Supermarkt haben wir es uns direkt am Stand gemütlich gemacht und dort Übernachtet.

Dienstag 4. November 2008

Nachdem wir richtig ausgeschlafen haben, war Mittagessen mit Heli angesagt. Es war sehr interessant was alles in zwei Jahren passieren kann. Er musste wieder zur Arbeit. Wir machten uns auf den Weg und tuckerten durch den Karawankatunnel Richtung Slowenien. Uhh, es ist neblig und regnet wie aus Eimern (wia im Rhintel). Neue Geschäftsidee von Michi: "Stossdämpfer Verkauf aber nur Stossdämpfer!" Wieso? Diese Stassen gleichen einem Rietweg, einfach asphaltiert mit tausend Flicken, mehr Löcher als Asphalt! In einem Vorort von Ljubljana machen wir es uns mit der Lisi auf einem Kiesplatz gemütlich. Bei einem kurzen Spaziergang durch dieses grössere Kaff, entdeckten wir per Zufall die Pyramiden Bar. Wir trinken Cava und Pivo und Surfen noch gratis im @ rum. Wieso gratis? Die Leitung ist soooo langsam, da kann man nichts verlangen.

Montag 3. November 2008

Grüss Gott am Wolfgangsee. Die Sonne scheint, wir haben ca 15°C, superherrlich! Die Lisi fuhr mit uns über Bad Ischl, St. Agatha, Gosau (an den See, wow sind das Forellen), Annaberg (verschiedene Stohskulpturen am Stassenrand), an den Wörtersee. In Klagenfurt suchten wir ein @-Cafe um Heli´s (ehem. Physio Schulkollege von Michi) Telefonnummer ausfindig zu machen. Nach freudigem wiedersehen durften wir bei seinem Elternhaus übernachten.

Sonntag 2. November 2008

Wir starten zum zweiten mal unsere Reise, aber jetzt mit der blauen Lisi. Verabschieden uns von der Familie in Rebstein und anschliessend in Heerbrugg. "Tschüss jetzt gömmer". Kurzer Tankstop und Vignette für Österreich gekauft und ab gehts. 14.31 Uhr passieren wir den Zoll in Diepoldsau und verlassen unsere Heimat.

Nach ca 60 km mussten wir einen zwangshalt in Dalaas machen um die Bremsen nachzustellen. Fuhren ziehmlich zügig Richtung Insbruck/Rosenheim/Salzburg an den Wolfgangsee wo wir Übernachteten.