Freitag 12. Dezember 2008
Herzlichen Glueckwunsch zum Geburtstag Hans Spirig (Onkel v. Nicole)
Noch sehr muede, weil kaum geschlafen (Schaukelnacht) machten wir uns auf den Weg nach draussen. Fruehstueckten an der frischen Luft und gesellten uns anschliessend in die roten bequemen Sitze ;-) Hatten die Zeit mit Spielen und Lesen verbracht. Das Schiff fuhr den Hafen von Ancona an, es regnet in stroemen. Wir duesten auf die Autobahn. Irgendwann an einer Raststaette musste Michi pipi, ich schmierte in dieser Zeit Broetchen. Michi tel noch mit Richi, auf einmal stand so ein kleiner Italiener vor unserer Lisi und winkte, ich winkte zurueck, fehler! Der gutaussehende Spaghettifresser quatschte mich voll, Michi hoehrte zu. Er zeigte uns zwei nigelnnagelneue iPot und einen Lapetop. Auf einmal oeffnete er bei mir die Tuer, um das ganze zu zeigen, aber das geht schon mal gar nicht! Vorallem nicht bei mir! Uns war schnell klar, dieser kleine Piccolostronzo! war ein Trickbetrueger. Michi stieg aus der Lisi aus und das passte ihm und seinem Kollegen gar nicht. Er wollte immer, dass ich auch aus dem Auto steige, denkste! Bin zwar blond aber trotzdem nicht bloed! Michi quatschte mit ihm und machte ihm klar, wer mit so einem alten Auto (sorry Lisi) rumfahrt, hat sicherlich nicht viel Geld dabei und das stimmt auch, waeren ja bloed. Irgendwann rufte ich Michi zu er soll wieder einsteigen, dass wir weiter kommen und der Stronzo folgte Michi sofort auf die Seite. Er oeffnete nochmals die Tuere, hat aber beim ersten mal nicht gemerkt das ich wie ein Rottweiler reagiert habe, aber dafuer beim zweiten mal. Er drueckte den Fahrerspiegel zur Seite und wollte schlussendlich die ganze Mappe fuer 200Euro verkaufen. Nee, nicht mit uns. Wir geben gas. Um 20.10Uhr passierten wir die Schweizer Grenze in Chiasso. Schweizer Boden unter den Raedern von Lisi. Uiuiui, der St. Bernadino hatte Schnee, 1,5m am Strassenrand und auf der Strasse so ca 15-20cm. Zum Glueck haben wir die Schneeketten mit! Irgendwann nach Mitternacht haben wir die Lisi in Rebstein parkiert.
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Donnerstag 11. Dezember 2008
Aufstehn, Duschen, Bettbezuege abziehn, Zimmer + Badezimmer gewischt und die letzten Sachen in die Lisi geraumt. Unsere Lisi wird wieder ein richtiger Transporter:-) Wir haben dabei: Oliven Oel in grosser Menge, Mandeln, Reis, Oliven, Tee, Manderinen, Orangen, Kiwi (selber gepflueckt), Gewuerze, Lotus (bei uns bekannt als Kaki) eingemachte scharfe Peperoni, getrocknete Tomaten, eingelegte Feigen und Kirschen....
Wir waren auf dem Weg nach Meliki zum Markt, aber Christos fuhr einen kleinen Umweg und hielt auf einmal an. Auf der anderen Strassenseite war eine Kiwiplantage und wir konnten noch ein paar Kiwis pfluecken, so ein oder zwei Kilos. Anschliessend den letzten Kaffee in Meliki getrunken und auf dem Markt noch Manderinen, Orangen und Gewuerze gekauft. Um ca halb 11 waren wir wieder zu Hause. Der Herr des Hauses sagte: "Jetzt machen wir noch Ravioli von Migros und Salat, es hat noch so viele Tomaten!" Zum Essen haben wir natuerlich einen Zipero getrunken und nach dem Essen noch einen Kaffee. Wir verabschiedeten uns von den Hundis und von Samiklaus. Sagten Christos Aufwiedersehen, bis bald in Rebstein. Unser Weg fuehrte quer durchs Land, fast alles auf der Autobahn. Nach ca 4 1/2 Stunden waren wir schon (wieder) in Igumenitsa angekommen. Haben die Tickets gekauft (Sitzplaetze je 49Euro, Lisi 34Euro) Suchten noch einen Briefkasten und haben es uns in einem Restaurant noch gemuetlich gemacht. Es gab einen riesengrossen Salat mit warmen Pilzen und ein Musaka. Um 20.30Uhr fuhren wir zum Hafen, upps, sind am falschen angedockt, statt zum Neuen sind wir am Alten. Egal, haben ja genuegend Zeit. He wow, Lisi durfte in der ersten Reihe parkieren ;-) Als es endlich soweit war fuhren wir in dieses riesending, breits mit den ersten LKWs beladen. Fuhren also rein, weiter vorne fuchtelte einer mit der Stablampe herum, der uns ein Deck nach unten verwies und anschliessend nochmals ein Deck nach unten :-( Unter uns war nur noch der Maschienenraum. Lisi und die anderen Fahrzeuge mussten auf dem Deck 2 bleiben und wir gingen nach oben ins Deck 9. Suchten unsere Sitze, verhockte Fliegersessel. Probierten zu schlafen, aber bei diesem Wellengang war von schlafen nicht viel uebrig.
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Mittwoch 10. Dezember 2008
Christos war bereits beim Baecker, er brachte Brot, Gebaeck und Pita gefuellt mit Kaese. Abgewaschen, aufgeraeumt und ab ins Auto. Christos kurvte mit uns herum, er moechte uns soviel wie moeglich zeigen. In Alexandria machten wir einen Kaffee halt, anschliessend fuhren wir ins Dorf "Null" (Mide oder so) Wieso null? Dieses Dorf ist auf der hoehe vom Meeresspiegel, darum null. Der Weg fuehrte ueber Giannitsa nach Kalgidona? dort fand gerade eine kleine Demo statt. Also, wir koennen sage, wir waren auch live dabei :-) In Meliki haben wir einen Zipero Mese (kleiner Imbiss) genossen und duesten nachher nach Hause. Pavlo (Christos Bruder) hatte eine Linsensuppe gekocht, ich hatte keinen hunger, aber Christos sagte ich muss essen. Aber wir haben doch mit Vangelio und Grorgo zum Essen abgemacht!! NIX da, gegessen wird! Uff, um 19.30Uhr gingen wir schon wieder Essen. War wieder einmal lecker, wie solls auch anderst sein, man isst hier einfach super! Den Kaffe hatten wir in Veria zu uns genommen, in einem genialen Lokal.
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Dienstag 9. Dezember 2008
Christos holte zum Fruehstueck Pita, aber nur fuer uns. Er selber trank einen Kaffe und ass ein Sesam Broetchen. Michi und ich fuhren zum Markt nach Veria. Mal schauen, ob wir etwas vom Krawall sehen, der gesten hier in Veria war. (Heute haben alle Schueler frei, die Lehrer Demonstrieren wegen den Loehnen und die Jugend kann Monotov Coktaile werfen und scheiben einschlagen gehen) Wir kauften Orangen, Manderinen, Tischtuecher fuer unsere Mamas, Zwiebeln, Gurken und auf einmal stand Theo vor uns. Gehn wir Kaffee trinken :-) fragte er und wir gingen. Theo stellte uns seinen Freunden vor, auch deutschsprechende Personen. Anschliessend gingen wir noch zu seinem Schwager, nochmals Kaffee trinken. Kurz vor marktschluss kauften wir noch Maroni und Zimtstangen und fuhren zurueck zu Christos. Wir drei gingen Essen und Zipero trinken. Er fuhr mit uns ein rechtes Stueck herum und zeigte uns die kleinen schoenen Doerfchen. Er zeigte uns seinen Boden, den er am Meer hat. Ich hab sofort gesagt, ich muss ans Wasser, ein versprechen einhaltern. Ich nahm ein Stein und warf ihn rein. Urs, ich habe das versprechen erfuellt. Zurueck in Meliki haben wir noch einen Kaffee getrunken und zu Hause die Suppe von der Nachbarin Flora gewaermt. Wir wollte auswaerts noch eins trinken gehen aber schlussendlich waren alle hier :-) Total 7Erwachsene und 1Kind. Um Mitternacht waren wir wieder alleine und schauten nochmals im Fernseher was in der Umgebung so los ist.
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Montag 8. Dezember 2008
Kaum recht aufgestanden, ich noch im Pyjama, sagte Christos "gehen wir jetzt Kaffee trinken?" Jup, wir kommen, aber zuerst muessen wir uns anziehen, kann doch nicht im Pyjama gehen :-) gingen zu Fuss in ein Lokal, tranken einen Kaffee und wechselten nachher die Tuerklinke und gingen ins Lokal nebenan. Eine junge Frau verteilte die Post an die Personen und man konnte auch bei ihr Einbezahlen, war noch interessant zum zuschauen. Christos hat seinen Neffen Lefteri zum Mittagessen eingeladen. Wir gingen nach Meliki Einkaufen. Brauchten Fleisch, Gurken, Kaese und noch Kaffeerahm. Wir kochten Roesti und Geschnetzletes nach Zuercher Art. Lefteri kam puenktlich und brachte noch Zipero mit Anis und ohne Anis geschmack vorbei und einen leckeren suessen Dessert (das waere was fuers Leckermaul Richi gewesen) Das Essen war super lecker und auch das Dessert, aber von diesem ist leider nichts uebrig geblieben. Lefteri musste wieder an die Arbeit und wir gingen Vollgefressen mit Christos Hunden (Murgo, Mona und Lisa) spatzieren. Das tat gut, anschliessend kleine siessta. Um 19.30Uhr mussten wir auch schon wieder los nach Veria, haben mit Theo zum Nachtessen abgemacht. Es gab Calemari (3Teller voll) und ein Tintenfisch Arm/Bein, hald das mit den Saugnaepfen und als Vorspeise Broccoli-Blumenkohl Salat. Der Tintenfisch schmeckte wie Huehnchen, war super fein. Zum Schluss, wie wir nicht schon genug gefuttert haetten, gabs noch einen Fruechte Dessert Teller mit feinen suessen Stueckchen und ein Kaffee. Wow, wir platzen fast. Zu Hause angekommen pflanzten wir uns vollgefressen auf die Couch und guckten Fern, schauten die Kravall sZenerie in Thessaloniki, Athen, Lamia... an
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Sonntag 7. Dezember 2008
Wir machten uns auf den Weg nach Vergina zur Besichtigund der Grabstaette von Koenig Philipp II. Durfen leider keine Fotos machen ;-) Aber wir hatten eine spezial erlaubnis. Glaubt ihrs?? Nicht wirklich. Es sind zwar Fotos aus dem Grab, aber von einer Karte runterfotografiert. Die Graeber waren super interessant und wir staunten nicht schlecht, als wir die Grabkammern sahen. Die feingearbeiteten Gold Schmuckstuecke und die aus Gold gearbeiteten Kopfkraenze von Koenigin und Koenig, einfach nur super! Alle Relikwien waren in einem sensationellem zustand vorhanden und es waren auch diverse Ruestungen ausgestellt. Anschliessend fuhren wir nach Naoussa um die Schule von Aristoteles anzuschauen. Hier ging mal "Alexander der Grosse" zur Schule, der Sohn von Philipp II. War auch interessant, aber das Grab hatte etwas mythisches. Christos unser Tourenguid fuhr in die Stadt Veria zum zeigen, wo wir am Dienstag parkieren koennen, wenn wir auf den Markt gehen. In einem Restaurant bestellte er Zipero Mese (oder wie man das schreibt) Mese ist ein kleiner Imbiss. Lecker! Zu Hause angekommen hatte sein Bruder Pavlos auch das Mittagessen wieder im Briefkasten deponiert. Es gab so witzige 6 Eckige gruene Bohnen, sah lustig aus aber sehr fein. Gegen Abend spazierten wir zwei durch Palatitsia und tranken in einem Lokal eine Rezina (Weisswein). Der Wirt fragte mit Handzeichen, ob wir nochmals eine Rezina trinken wollen, wir nickten und er brachte ein Flaeschchen. Als wir zahlen wollten verrechntet man uns nur eine Flasche Rezina, die andere uebernimmt der Wirt.
Haben Christos: Ravioli, Zuckerbonbons, Roesti, Bier, T-Shirt und eine Muetze von der Sonnenbraeu mitgebracht. Hatte er eine freude und sagt, mhh, morgen kochen wir selber.
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Samstag 6. Dezember 2008
Samiklaus Tag :-) wir haben ihn gesehen!!!! Und ueberall im Lande sind Aufstaende, Kravalle. Richtige Strassenschlachten, nicht schoen!
Christos sagte auf einmal, "ich geh Reis kaufen, der ist von diesem jahr und dann koennt ihr ihn der Ritsa bringen." Ich bekam auch noch Reis, ein kleines Geschenk zum Namenstag. Nah klar nehmen wir den Reis mit. Haben beschlossen die Lisi wieder zurueck in die Schweiz zu bringen, weil man das Auto nicht laenger als 6Mt in Griechenland lassen kann (Zollbestimmung) Die Autonummer wird bei der Einfuhr gespeichert und bei der Ausfuhr geloescht. Wenn es laenger als 6Mt im Land ist, dann bezahlt man pro Tag bis zu 50Euro Busse und dies wollen wir niemandem antun. Egal, wir gehen kein risiko ein! Christos hat Michi sofort in beschlag genommen um Mandeln fuer Ritsa herzurichten. Gingen nochmals einen Kaffee trinken um um ca 14.00Uhr GR Zeit (CH 13.00Uhr) waren wir zu Hause und assen zu Mittag. Sein Bruder hat ein typisches Gericht aus seiner Heimat gekocht, speziell gekochtes Getreide, wahr sehr sehr lecker!! Gegen Abend, wir hatten gerade eine Steinpilzsuppe gegessen, klopfte es an der Tuer. Die Nachbarn Tommy, Flora und die Tochter Paula kamen auf besuch. Wir schuaten Popstar in Griechischer Version an, war recht witzig, aber niemand sang ein englisches Lied. Irgendwann verabschiedeten sie sich, die kleine muss ins Bett.
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Freitag 5. Dezember 2008
Christos war schon lange auf und hatte bereits frisches Brot geholt und Pita. So, jetzt Fruehstuecken. Anschliessend zeigte uns Christos mit dem Auto sein Dorf Palatitsia. Fuhren nach Vergina ins Nachbardorf und Christos zeigte uns wo die Grabstaette ist und wo wir Parkieren koennen, aber wir sollen erst amSonntag gehen, dann sei der Eintritt gratis. Fuhren wieder weiter nach Veria. Er zeigte uns die beruehmten Plaetze von Veria, die man einfach gesehen haben muss. Wir sassen bereits wieder im Auto und da klingelte das Telefon. Grorgo hat angerufen, wir sollen bei ihm in der Firma vorbei kommen und einen Kaffee trinken. Ok, Wir fuhren in die Nektarinen Einmach Firma. Grorgo zeigte uns den ganzen Betrieb und wie der Abfuell Ablauf funktionieren wuerde, zZ keine Abfuellung. Christos sahnte noch Pfirsich, Nektarinen und Fruchtsalat Konserven ab :-) Zu Hause angekommen war bereits das Mittagessen von seinem Bruder im Briefkasten deponiert. Es hatte sooo viel! Kohl mit verschiedenem Gemuese und dazu Kaese, Oliven und Brot. Zum Dessert gabs halbierte Pfirsiche. Wir assen und da kam Theo (arbeitete in der Leica). Tranken anschliessend einen Kaffe und eine weile spaeter spazierten wir durch Palatitsia in ein Lokal. Theo bestellte was zu Essen, fuer alle :-S wir hatten doch eben gegessen. Spaeter dingen wir in das Lokal an der Hauptstrasse und tranken nochmals einen Kaffee. Grorgo und Vangelio stossten auch zu uns dazu. Sie sagte, sie habe Pita gemacht und Salat, man muss das solange Essen wies noch warm ist, also jetzt! Ok, wir watschelten zum Haus und assen das Essen. Es war wirklich lecker, aber mehr darf es nicht sein, sonst platzen wir!
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Donnerstag 4. Dezember 2008
Happy Birthday Peter Sonderegger (Onkel v. Nicole) Liebe Glueckwuensche nach New Zealand!!!
Fuhren gegen Mittag nach Vergina, tranken dort auch einen Kaffee, eher eine schwarze Bruehe. Fuhren anschliessend nach Palatitsia um zu schauen wo Christos Koryfidis wohnt und fuhren direktes Weges nach Veria zurueck. Haben nach laengerem suchen auch ein Plaetzchen fuer unsere Lisi gefungen. Suchten ein Internet Cafe und verweilten uns dort drin. Auf der anderen Strassenseite war ein Tel-Apperat und ich telefonierte mit Christos. Er meinte nur: "Weg kennst du, ich warte!" Jahwol, wir kennen den Weg. Urs (sein Schwiegersohn) hat ihn uns auch super beschrieben. In Palatitsia nagekommen stand er auch schon da. Wurden sehr herzlich begruesst und sofort wurde unsere Lisi im Hof einquartiert. Er hat uns sein Haus gezeigt und uns auch schon einen Hausschluessel in die Hand gedruckt, wir waren nicht mal 5Min anwesend. Haben das Zimmer von Ritsa und Urs bekommen, vielen Dank. Anschliessend fuhren wir in ein Restaurant und es gab Salat, eine Fleischplatte, Pommes und Zipero. Christos Neffe Grorgo kam (er kann auch deutsch, hatte im FL gearbeitet) und ein weilchen spaeter auch Grorgo`s Frau Vangelio. Es gab noch einen leckeren Dessert und anschliessend fuhren wir zu Christos Haus zurueck. Wir zwei Frauen knackten Mandeln und die Herren tranken René`s Kiwi Schnaps. Irgendwann wars Zeit fuers Bett.
Mittwoch 3. Dezember 2008
Es war so wohlig warm unter der Decke, da moechte man gar nicht aufstehen. Nach dem Fruehstueck machten wir uns mit unserem neuen Freund, den Vierbeiner, ich taufte ihn Stinki (Erklaerung ist ueberfluessig), auf den Weg. Wir marschierten mit Stinki zuerst auf einem gepflasterten Weg gerade aus, irgendwann kammen Stufen um Stufen und endlich waren wir oben. Stinki haben wir mitlerweile umgetauft zu Brunzi. Soo viel mal wie er das Bein gehoben hatte und alles angbrunzte, hatte er diesen Namen ehrlich verdient. Brunzi war schon laengst oben, also wir keuchend uns ueber die Stufen hoch quaelten. Hatten eine gute Aussicht, aber, wie es rauf ging, gings auf der anderen seite auch wieder runter. Der Weg fuehrte anschliessend an einem breiteren Bach entlang. Das Farbenspiel von den Baeumen, Steinen und Wasser war genial. Auf einmal, Weg fertig, kein weiterkommen! Entweder man kraxelt ueber den riesigen Felshuegel hinueber oder durchquert den kalten Bergbach. Ok, im Sommer sofort, aber jetzt, nee! Wir drehten um. Ach nein, die Stufen kommen ja ach nochmals ;-( Man sah Brunzi sichtlich an, dass er den anschiss hatte als wir zurueck waren. Er lies den Kopf und die Ohren richtig haengen. Wir hockten nochmals ins Wasser, so ca 3h. Bevor wir das Abendessen kochten machten wir noch eine ilegale Haarwaesche am Bach, das Wasser war dort noch angenehm warm. Sie wollten fuer 1mal Duschen 3.50Euro. Aehh?? Baden kostet aber nur 1Euro!!?? Darum musste der Bach dran glauben. Beim Abendessen haben wir auch an Brunzi gedacht und er bekam auch einen Teller mit Nuedeli.
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Dienstag 2. Dezember 2008
Heute wurden wir ganz unsanft geweckt. Der Raeumungsdienst (Gemeindearbeiter, Wegmacher) hatte mit einem Luftgeblaese das Laub zusammengekehrt und dies machte einen hoehlen laerm. Wir schauten uns die beruehmten Wasserfaelle von Edessa an. Diese Stadt ist eine richtige Wasserstadt,ueberall sind Wasserwege mit Bruecken. Alle diese Wasserstrassen kommen zusammen und fallen ueber 3 Wasserfaelle nach unten in ein grosses Staubecken. Fuhren 30km weiter nach Loutra zu einer warmen Therme, aber die hat nur 37°C warmes Wasser. War angenehm, aber die hauptsache, wir sind wieder einmal sauber :-) aber so schoen warm wie bei den Thermophylen war es leider nicht.
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