Samstag 18.10.2008 Abschied von Freunden
Sonntag 19.10.2008 Um 14.00 Uhr verabschiedeten wir uns von der Familie. Machten uns auf den Weg nach Oberriet um Reifendruck zu messen. Zufällig trafen wir nochmals Lukas, Nadine und Desi. In Frümsen Besuchten wir spontan Familie Müller um Adieu zu sagen. Dann ab Richtung Davos. Flühlenpass hinauf, Flühlenpass halbwegs hinunter und dann gings los……
Piiiips-piiiips, Öl Lampe leuchtet rot, dass darf nicht war sein! Kontrolle am Öl Stab „dä siach isch jo Staubtrocka“. Alle Öl Vorräte vom Dach geholt und aufgefüllt, immer noch Trocken. Zum Glück sind wir noch in der Schweiz und TCS versichert! Es war schon dunkel als Herr Schorta aus Zernez uns im Auftrag vom TCS das Öl brachte. Nach kurzer Plauderei alles iO, Öl voll. Herr Schorta: „Er sind glatti siacha, schickad mer amol a Karta.“ Runter nach Zernez, z`Nacht, Abwaschen und Strassenkarte studieren…… Michi: „Do schnäpsalats, aber gwaltig!“ Super! Wilfrieds feiner Weinbrand ist durch die wärme ausgerungen und im Holz verewigt, aber nicht alles, zum Wohle!
Montag 20.10.2008 Guten Morgen in Zernez. Nach kurzem Frühstück schauten wir nochmals bei Herr Schorta vorbei. Fuhren über den Ofenpass, Zoll Müstair und schon sind wir im Südtirol. Richtung Meran nach Bozen, haben zwei schweissmiefende Tramper mitgenommen bis Trento. Trento Richtung Levico. Zwischen Pergine und Levico Reifenpanne, hinten Beifahrerseite. Radwechsel nach ca 300km? Komisch! Es wird wieder mal dunkel und wir sind immer noch am Radwechseln, auf gut befahrener Überlandstrasse mit viel LKW Verkehr. Irgendwann haben wir auch das gemeistert und suchten einen Schlafplatz.
Dienstag 21.10.2008 Als erstes wurde das defekte Rad voneinander genommen um die Ursache zu suchen. Auch nach einem Telefongespräch mit unserer Reifenfirma wurden wir nicht schlauer. Wir fuhren zur nächsten Tankstelle, einmal mehr den Reifendruck zu überprüfen. Suchten uns im Dorf Levico Terme einen ruhigen Platz, damit wir an unserem Auto schrauben konnten. Ob es nicht genug gewesen wäre, hat sich auch noch unsere Pöl Anlage verabschiedet, sie zieht nur noch Luft. Das Problem mit dem Motoren Öl verlust konnten wir auch nicht beheben, also beschlossen wir um 15.00 Uhr die Heimkehr anzutreten. Das Risiko von einem Motorenschaden wäre zu goss. Fuhren den gleichen Weg wieder zurück. Übernachtung im Apfeldorf Schlanders, ein paar Kilometer vor der Grenze.
Mittwoch 22.10.2008 Am Morgen um 7.30 Uhr fuhren wir Richtung Schweizer Grenze. Passierten den Zoll und ca 1km danach kam eine Baustelle (Schotterpiste). Puff, der zweite Reifen ging dahin. Zum Glück ist in der nähe eine Auto und LKW Garage. Hilfsbereit, freundlich und schnell wurde uns geholfen die zwei defekten Räder neu herzurichten. In diesem Moment war es definitiv, unser Fahrzeug war zu schwer, darum Reifenplatzer. Wir telefonierten nach Hause, dass Rolf (Michis Vater) mit dem Anhänger uns entgegenfährt, damit wir einen Teil der Ladung abgeben konnten. Weitere Reifenplatzer wollten wir nicht mehr riskieren. 18.30 Uhr Back at Home.
Wir sind irgendwie erleichtert, dass nicht mehr passiert ist, jedoch sehr frustriert, dass es mit diesem Fahrzeug nicht geklappt hat! Aber wer uns kennt, der weiss, dass wir nicht so leicht alles hinschmeissen, wir sind ja nicht umsonst nik + mik (nikmik). Wenns unser grosser LT nicht packt, dann schafft es unsere kleine blaue Lisa(lotte). Wir sind jetzt alles nochmals am durchplanen und hoffen, dass es jetzt funktioniert. Drückt uns die Daumen. Bis bald……